Warum ich Natascha Wegelin ewig dankbar sein werde

Einige wissen vielleicht schon, dass meine Leidenschaft fürs Financial Empowerment ihren Ursprung bei Madame Moneypenny hatte. Ich war gerade am Grübeln zum Thema „Onlinekurse“ für einen Blogbeitrag, wo natürlich MM nicht fehlen kann. Umso länger ich grübelte umso klarer wurde mir, dass ich meine Lobeshymne an die Frau, die mein Leben in eine neue ganz Richtung gelenkt hat, vorziehen muss.

Ich bin sehr begeisterungsfähig. Meine engsten Freunde wissen um meinen Enthusiasmus, wenn mich ein Thema bewegt. Sei es gesunde bzw. zuckerfreie Ernährung, Sport bzw. die Les Mills-Kurse, Kindererziehung bzw. Pikler-Kurse usw., … Ich etabliere die Dinge, die ein Feuer in mir entfachten, tatsächlich auch dauerhaft in mein Leben und zähle sie langfristig zu meinen Prinzipien, Werten oder Gewohnheiten.  

Bei MM war es ein Stück tiefergreifender. Sie hat Mauern eingerissen, Blockaden gelöst und mir einen ordentlichen Arschtritt verpasst. Klingt das alles zu pathetisch?! Ist aber so! Denn ich kann mit Worten tatsächlich nur andeuten, wie sie in meiner Welt Berge versetzt hat.

Und dabei kennen wir uns nicht mal. Ich bin in ihrem Spektrum eine von vielen Frauen, die sie „infiziert“ hat.

Nach der Trennung von meinem Mann, der sich immer umsorgend um unsere Finanzen gekümmert hat, habe ich über ein halbes Jahr erstmal gebraucht, um zu realisieren, dass ich mich vor dem ganzen Shit, der mein Konto leer saugt, nicht mehr drücken kann. Ich hatte null Ersparnisse aber zum Glück auch keine nennenswerten Schulden. Ich sah selten auf mein Konto, weil ich wusste, dass der Anblick mich wieder nur “herunterziehen” würde. Immerhin legte ich endlich ein neues und besseres Bankkonto an, damit ich endlich eine eigene Kreditkarte hatte. Mit 35 Jahren damals meine erste. Dann bekam ich eine kleine Summe an Steuerrückzahlung und dachte mir: „Jetzt fängst du mit dem Sparen an!“

Die Monate vergingen. Was passierte? Nichts. Ich struggelte mit dieser Summe und versuchte diese nicht anzurühren. Wenn ich doch paar Euro von ihr entnahm, fühlte ich mich dabei hundsmiserabel und wie eine Versagerin. Warum zum Henker schaffe ich nicht bisschen Geld zurück zu legen?! Warum schaffen es die anderen? Was stimmt mit mir nicht?

Mein neuer Partner versuche mit mir auch zwischenzeitlich über Geld zu reden. Meine Antwort war nur „Ich mag nicht über Geld reden, das stresst mich!“. Was für ein platter Abwehrmechanismus. Aber hey, er funktionierte. Mein Freund bohrte nicht weiter nach. Aber zum Glück ließ er nicht ganz locker und schickte mir einfach einen Link über MM: „vielleicht ist es ja was für dich“. Frauen und Finanzen. Hm. Nur für Frauen. Spannend. Es funkte.

Ich habe nie vorher Podcasts gehört und Hörbücher „waren nicht mehr Ding“, weil ja nichts über das gedruckte Wort geht. Aber ich fing am nächsten Morgen auf Arbeit an, Natascha Wegelins erste Podcastfolge zu hören (zum Glück erlaubte das zu dem Zeitpunkt mein Job). Es blieb nicht bei der ersten Folge. Ich suchtete sie weg. Alle. Eine nach der anderen. Dann ihr Buch als Hörversion. Dann kaufte ich ihr Buch “Bali statt Bochum” und folgte ihr auf allen möglichen Kanälen.

Ich könnte ein ganzes Buch darüber schreiben, was die achtsame Beschäftigung mit Finanzen in mir und meinem Universum alles ausgelöst hat, aber ich will zurück auf Natascha kommen und warum sie nicht nur Pionierin ist, sondern unter all ihrer durch sie entstanden Konkurrenz immer noch ein Unikat, das ihresgleichen sucht.

Andere mögen ihre Art zu sprechen nicht oder finden sie zu forsch oder arrogant. Was Frauen, wie ich an ihr am meisten zu schätzen wissen, ist wohl ihre Authentizität. In letzter Zeit bemerkte ich, wie mir diese Eigenschaft bei Menschen ganz besonders wichtig wird. Wahrscheinlich auch deshalb, weil ich mir selbst die Frage oft gestellt habe, wie authentisch ich zu mir und meinen Mitmenschen bin. Ich lasse mich oft noch von gewissen Typen einschüchtern und fühle mich dann wie fremdgesteuert oder fühle mich manipuliert. Inzwischen hat sich ein guter Radar bei mir entwickelt und ich bewundere diesen Schlag Mensch sehr, der es hinbekommt, sich selbst treu zu bleiben. In digitalen Zeiten wie diesen, ist es wichtiger denn je geworden.

Und diese Authentizität bringt Natascha mit. Ich finde, sie schafft es immer kurz vor der Arroganzschwelle die Kurve zu kriegen und bleibt ganz bei sich. Sie hat keine Hemmungen konkrete schmerzhafte Punkte anzusprechen und auf diesen so lange herumzupieksen, bis du nicht anders kannst und aktiv werden musst. Sie hat erkannt, dass es nicht nur um Geld geht. Bei ihren Themen wie Selbstdisziplin, Produktivität, Fokus, Achtsamkeit, Mindset feiere ich sie jedes mal hart. Sie gibt sich nicht zufrieden mit einem Stino-Online Kurs zu Finanzen, die jetzt zigfach andere Frauen, die die Systematik verstanden haben, kopieren. Natascha möchte höher, weiter und besser und ich wünsche mir sehr, dass sie weiter auf Kurs bleibt und noch mehr von uns infiziert.

Ich habe MM schon so oft weiterempfohlen und viele meiner Freundinnen “infizieren” können. Wäre sie nicht so eine coole Socke, hätte das gewiss nicht so leicht funktioniert! (Manchmal überlege ich, ob ich nicht Provision von ihr erhalten sollte ;-P )

Kleine Zusatzinfo: Aus Respekt ihrer Facebook Gruppe gegenüber habe ich beschlossen, dass ich mich aus Facebook mit meiner Community raushalte. Ihre Gruppe hat mich ja zu meiner inspiriert und auch wenn ich mich nicht als Konkurrenz betrachte (mal ehrlich, ich komme wohl nie zu solch vielen Mitgliedern ), so würde ich mich selbst wie ein Störfaktor fühlen und das will ich nicht.

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